8. Benutzung von Terrassenheizstrahlern, Gasfackeln

Um ein angenehmes Klima bei kühlen Temperaturen zu schaffen, werden flüssiggasbetriebene Terrassenheizstrahler oder Gasfackeln (Abb. 35) in den unterschiedlichsten Ausführungen eingesetzt.

Eine Vielzahl dieser Geräte ist im Auslieferungszustand „nur“ für den privaten Einsatz ausgerüstet. Aus diesem Grund muss der Benutzer für gewerbliche Bereiche oftmals weitergehende Anforderungen umsetzen. Diese sind die in dem Abschnitt 6 beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, wie z.B.

Zusätzlich müssen alle Terrassenheizstrahler und Gasfackeln mit einer Sicherheitseinrichtung ausgerüstet sein bzw. benutzt werden, welche die Gaszufuhr zum Brenner unterbricht, wenn das Gerät umkippt. Diese Sicherheitseinrichtung schließt bei gefährlicher Neigung die Gaszufuhr selbsttätig ab; nach dem Aufstellen des Gerätes wird die Gaszufuhr automatisch wieder geöffnet. Durch die Sicherheitseinrichtung wird vermieden, dass Flüssiggas unkontrolliert über die Leitung zum Brenner gelangen kann. Entsprechende Sicherheitseinrichtungen sind z.B.

Abb. links: Terrassenheizstrahler; Abb. rechts: Gasfackel
Abb. 35: Abb. links: Terrassenheizstrahler; Abb. rechts: Gasfackel

Sicherheitseinrichtungen (Druckregelgerät mit integrierter Überdrucksicherheitseinrichtung, Gas-Kippschutzventil, Schlauchbruchsicherung) an Terrassenheizstrahlern und Gasfackeln
Abb. 36: Sicherheitseinrichtungen (Druckregelgerät mit integrierter Überdrucksicherheitseinrichtung, Gas-Kippschutzventil, Schlauchbruchsicherung) an Terrassenheizstrahlern und Gasfackeln

Zur sicheren Benutzung ist u.a. noch zu berücksichtigen, dass

Terrassenheizstrahler und Gasfackeln dürfen nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen bzw. Zelten betrieben werden. Gut belüftete Räume sind Räume, wenn mindestens 25% der Umschließungsfläche offen sind, wobei die Umschließungsfläche die Summe aller Wandflächen ist. Der Betrieb in einem geschlossenen Raum ist verboten.

Autor: Hartmann
2015-2-25