Gaswarnanlage für Kohlendioxid (CO2)

Vor- und Hauptalarm unterscheiden sich optisch und akustisch voneinander. Während eines Hauptalarms darf keine Person mehr ohne umluftunabhängigen Atemschutz den gefährdeten Bereich bzw. Raum betreten. Insbesondere deshalb müssen die Beschäftigten zwingend über die bei der Gasalarmierung zu treffenden Maßnahmen (z. B. Verlassen des gefährdeten Bereichs, Alarmierung der Feuerwehr, sonstige Alarmmaßnahmen) unterwiesen sein. Ein fester Anschluss der Gaswarnanlage an die Stromversorgung ist dem Anschluss mittels Steckerverbindung vorzuziehen.

Die vom Hersteller der Gaswarnanlagen vorgegebenen Hinweise in der Betriebsanleitung sowie alle Prüf- und Wartungsintervalle (z. B. durchzuführende Funktionstests, wiederkehrende Kalibrierung mit Prüfgas bzw. fristgemäßer Austausch der Sensoreinheit) sind einzuhalten. Fristen hierfür müssen in der Gefährdungsbeurteilung zu dokumentiert werden.

Damit austretendes CO2 rechtzeitig und sicher detektiert wird, sind insbesondere folgende Anforderungen zu beachten:

Stellen Sie unbedingt sicher:
Alle Mitarbeiter sind über das Verhalten bei Gasalarm informiert. Insbesondere über das Zutrittsverbot bei Hauptalarm.

Abb. 10: Beispiel einer Installation einer Gaswarnanlage mit Sensoren für Kohlendioxid. Bei Hauptalarm ist das Betreten des gefährdeten Bereichs (in diesem Fall der Keller) verboten!

Abbildung: Beispiel einer Installation einer Gaswarnanlage mit Sensoren für Kohlendioxid. Bei Hauptalarm ist das Betreten des gefährdeten Bereichs (in diesem Fall der Keller) verboten.

(Aus ASI 6.80, Kapitel 9)