Flüssiggasbetriebene Gabelstapler

Gabelstapler

Die Flüssiggasanlagen von Gabelstaplern müssen in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Der Arbeitgeber muss im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Art, Umfang und Fristen dieser Prüfung ermitteln und festlegen. Im Anhang 3 Abschnitt 2 der BetrSichV sind u. a. die "Höchstfristen" für die wiederkehrenden Prüfungen festgelegt. Danach müssen Fahrzeuge mit Flüssiggas-Verbrennungsmotor mindestens einmal jährlich von einer zur Prüfung befähigten Person geprüft werden.

Die Prüfungen müssen dokumentiert werden. Nutzen Sie für die Dokumentation der Prüfung z. B. die Prüfbescheinigung von Fahrzeugen mit Flüssiggas-Verbrennungsmotor (DGUV Grundatz 310-004).

Unterwiesene Beschäftigte wissen, wie man bei Gapelstaplern Flüssiggasflaschen richtig und gefahrlos wechselt und wie man die Flüssiggasanlage sicher betreibt. Nutzen Sie für die Unterweisung der Beschäftigten diese Betriebsanweisnungen

GUT ZU WISSEN
Der Einsatz flüssiggasbetriebener Gabelstapler in Räumen ist grundsätzlich zulässig (§ 21 DGUV Vorschrift 68 „Flurförderzeuge“). Es muss dabei sichergestellt werden, dass in der Atemluft keine gefährlichen Konzentrationen gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile entstehen können. Der Kohlenmonoxidgehalt im Abgas flüssiggasbetriebener Stapler muss halbjährlich geprüft werden. Er darf 0,1 Vol.-% nicht überschreiten (§ 37 (2) DGUV Vorschrift 79 „Verwendung von Flüssiggas“).